Was ist die socialtainment strategy in 2 Minuten – Video


 

Klassische Rekrutierung

Zum klassischen Recruiting gehört ein Mix aus Print- und Online-Werbung, die zu den jeweiligen Bedarfszeiten des Unternehmens geschaltet werden. Folglich gibt es im Jahresverlauf ein bis zwei Höhepunkte für den Bedarf, in denen massiv von vielen Unternehmen gleichzeitig geworben wird, und es gibt Zeiten in denen dies weniger aktiv betrieben wird. Dauerhaft werbende HR-Abteilungen verfolgen den Ansatz des Arbeitgebermarkenaufbaus, nutzen aber auch bisweilen nur „so-wie-immer-Strategien“.

Die Herausforderung im Personalwesen

Aus unserer umfassenden Praxiserfahrung wird zur Zeit bei verschiedenen Kunden eine starke Abschwächung der Effektivität bestimmter Kanäle wahrgenommen. So nehmen wir in unserer Beratertätigkeit immer wieder wahr, dass in manchen Branchen Printanzeigen zunehmend ihre Bedeutung vollständig verlieren. Ausgenommen sind Anzeigen aus Imagegründen in renommierten Zeitungen oder Fachzeitschriften. Was jedoch seit längerer Zeit  überall durchklingt ist eine erhebliche Minderung der „Performance“ dieser Anzeigen.

Parallel dazu werden die Onlineanzeigen immer teurer, da immer mehr Firmen in diesen Bereich drängen mit der Erwartung hier das „El Dorado“ des Recruitings zu finden. Aus der Psychologie wissen wir relativ genau, dass bestimmte Reize ihre Wirkung bei häufiger Verwendung verlieren. Dies trifft auch bei den Anzeigen in den bekannten Online-Portalen zu, denn auch hier nimmt laut unseren Kunden die Leistung seit längerem ab.

Der Umgang mit der Herausforderung

Wir haben durch die socialtainment strategy die Möglichkeit, verschiedene der genannten Kanäle parallel zu nutzen, jedoch unter anderen Maßgaben. Frei nach dem Motto: „Das Gleiche wie bisher , nur 100% anders!“ Wir halten eine Variation der Reize im Rahmen der Unternehmenskommunikation nach außen für Notwendig, um auch in Zukunft dem Thema gewachsen zu sein.

Der Weg ins „El Dorado“

Es besteht jährlich ein immer größerer Bedarf an Fachkräften und je bewusster diesen Fachkräften ihre Wertigkeit ist, desto besser muss ein Arbeitgeber aufgestellt sein. Dies betrifft zunächst erstmal gar nicht ihre Anzeigenqualität, sondern vielmehr das Bewusstsein, dass ein nachhaltiger Erfolg im Recruiting nur durch ein strategisch geplantes Vorgehen gesichert werden kann.

Die Anforderungen von Arbeitgeber wie Arbeitnehmer im Jahre 2012 sind definitiv andere als 1992. Eine Strategie zu entwickeln setzt zunächst tief gehende Analysen zu vorhandenen Strukturen und Prozessen voraus. Dies soll von außen, also objektiv, den Ist-Zustand beleuchten. In unserer Praxis wird eine solche Analyse in Workshops ausführlich vorgestellt und soll vor allem vom jeweiligen Kunden verstanden werden. Dies ist ein elementares Fundament für jedes weitere Vorgehen in der Kommunikation nach außen und diese hat heute andere Qualitätsmerkmale als noch in der jungen Vergangenheit.

Die Kommunikationshistorie in „einfach“

Um einen kurzen Abriss der menschlichen Kommunikationshistorie zu geben: der Zeitraum zwischen dem ersten Buchdruck und der Erfindung des Telefons ist ein weitaus größerer als der zwischen Erfindung der E-Mail und der von Social Media. Diese Schnelllebigkeit setzt sich in technischen Innovationen fort und führt zu einem tief greifenden gesellschaftlichen Wandel, ohne dass dieser auf den ersten Blick erkennbar sein muss. Daher ist es zumeist ein großer Aha-Effekt wenn Kunden ihren Zustand auf die aktuellen Entwicklungen ganz nüchtern übertragen sehen. Um es plastisch zu sagen: Es wird z.T. immer noch mit einem Sportwagen gefahren, obwohl es große Schlaglöcher gibt und ein Off-Road-Wagen das passendere Gefährt wäre.

Wer als Arbeitgeber heute junge, medien- und technikaffine sowie kommunikationsfähige Mitarbeiter sucht, weiß schon heute, dass er diese in einem großen Medium wie der Tageszeitung nicht abholen kann. Wer als Arbeitgeber meint, diese Zielgruppe überhaupt nicht zu haben, sollte sich die Frage stellen ob nicht heute ein Großteil der Jugendlichen den Zugang zum Internet, zu sozialen Netzwerken oder Mobiltelefonen hat. Was den heutigen Jugendlichen stark von dem vor 20 Jahren unterscheidet.

Veränderung der Gesellschaft

Und wer abschließend als Arbeitgeber meint, dass diese Veränderung der Gesellschaft auch keinen Einfluss auf sein Unternehmen haben wird, sollte sich die Frage stellen: Welchen Einfluss hat die Erfindung des Telefons auf mein Unternehmen genommen?

Wir helfen Unternehmen in genau diesem Bereich: Social Media so professionell zu nutzen, dass Menschen auf variantenreiche Weise unterhalten werden und zu Aktionen getrieben werden. Diese Aktionen können auch vom Personalwesen adaptiert werden um nachhaltig die Arbeitgebermarke aufzubauen und den „Kunden“ Mehrwert zu bieten. Die „Kunden“ sind hierbei Schüler, Studenten oder Young Professionals die ihre Karriere aktiv betreiben. Eine Ausschreibung von Stellen über ein Netzwerk wie z.B. facebook ist kein Beleg für das Verständnis des Mediums und lässt erkennen, dass vorhandene „so-wie-immer-Strategien“ einfach übergestülpt werden ohne wirklich zu wissen was man dort tut.

Es gibt unendlich viele kreative Ansätze für dieses Thema. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir gehen gemeinsam mit ihnen einen großen Schritt in die Zukunft.

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