Facebook steckt zur Zeit mitten im Rollout seiner „Facebook Angebote„. So bekam ich soeben auf einer von uns gemanagten Seite folgende Einblendung:

Facebook Angebot Facebook Angebot


Ich musste kurz schmunzeln, da es nur halb √ľbersetzt ist. Immer diese Beta-Versionen ūüėČ ¬†Vollkommen gebannt von den M√∂glichkeiten, die im Prinzip bekannt sind, klickte ich mich weiter durch und kam zur folgenden Ansicht:

Facebook Offers Facebook Offers

Facebook Offers in 5 Sätzen

Man kann ein optional st√ľckzahl-limitiertes Spezialangebot einrichten. Entweder online, offline oder f√ľr beide POS. Online gibt es z.B. einen Link und einen Code f√ľr die Kunden. Das Angebot wird im Stream ver√∂ffentlicht und kann beworben werden. Kunden k√∂nnen das „Angebot beanspruchen“ und von ihrer Facebook-Fanschaft finanziell profitieren.

Messbarer ROI

Alle sales-driven Businesses sind jetzt in der gl√ľcklichen Lage konkret messen zu k√∂nnen, wer bzw. wie viele Fans von Facebook in ein Ladenlokal kommen. Das mag auch schon vorher √ľber Umwege m√∂glich gewesen sein, aber Facebook wird f√ľr die Nutzer nat√ľrlich zum Marktplatz. Was Groupon im Web und per Spam Email ist, k√∂nnen jetzt Facebook Offers auf Facebook werden. (Warnung f√ľr Unternehmen vor √úberreizung dieser Funktion mit inbegriffen.)

Neue Werbeform f√ľr Facebook Angebote

Dort wo es Angebote gibt, gibt es ein großes Interesse Fan zu werden. Wieso wäre ich privat Abonnent von Groupon, wenn es nicht ab und zu etwas sinnvolles im Angebot gäbe? Ich persönliche nehme an, dass es schöne Cost-Per-Fan-Entwicklungen geben wird, wenn man Facebook-Werbeanzeigen mit einem attraktiven Angebot koppelt. Die Möglichkeit direkt zu sehen, wenn Freunde ein Angebot wahrnehmen, gibt dem Ganzen einen schönen viralen Nebeneffekt.

Facebook Angebote sind…

…bestimmt interessant f√ľr Produktanbieter. Die Erwartungshaltungen w√ľrde ich pers√∂nlich aber immer gering halten. Es wird kein Wundermittel sein und wenn Unternehmen etwas falsch eintragen, wird es wahrscheinlich zu √§hnlichen Horror-Stories kommen wie bei Groupon. Wirklich gut ist aber, dass auf attraktive Weise – also ohne offensichtliche Conversionkiller – Angebote bzw. „Coupons“ erstellt werden k√∂nnen und die User mit den Facebook Angeboten eine transparente und damit glaubw√ľrdige Form des Einkaufens in Facebook bekommen.