Facebook ist inzwischen ein echtes Social Media Urgestein. Auch wenn die Plattform bei der jüngeren Zielgruppe von 16 bis 19 Jahren kaum noch Relevanz hat, ist Facebook mit 2,5 Milliarden aktiven NutzerInnen immer noch das am meisten genutzte Netzwerk weltweit. Vor allem für die Generation von 30 bis 39 Jahren gehört es zur wichtigsten Plattform, wobei der Facebook Algorithmus regelt was man zu sehen bekommt. Besonders ist außerdem, dass auf keinem anderen Netzwerk das Kommentaraufkommen und die Diskussionsbereitschaft so hoch sind wie hier. Deswegen solltest du Facebook für dich und dein Community Management unbedingt nutzen.

Im Jahr 2008 führte Marc Zuckerberg den neuen Algorithmus ein, der die Postings von Freunden und der Familie gegenüber den von Unternehmen und Marken bevorzugt. Das war für viele Unternehmen ein Schock. Facebook wollte damit aber wieder die zwischenmenschlichen Beziehungen und Interaktionen in den Vordergrund stellen, anstelle der Marken-Kommunikation. Diese Änderung machte es für Unternehmen und Marken schwieriger, gesehen zu werden, aber nicht unmöglich. Der Facebook-Algorithmus möchte im Prinzip nur eins, nämlich den Austausch unter den UserInnen fördern. Und das kannst du für dein Unternehmen nutzen.

Das Ranking deiner Feedposts basiert auf drei Faktoren:

1. Der Anzahl aller Beiträge, die in deinem Feed erscheinen können.
2. Bestimmten Signalen, die Facebook mitteilen, welche Art Post “dein” Posting ist, also ob zum Beispiel mit von einem Freund oder Unternehmen, geteilten oder selbst produzierten Beiträgen am häufigsten interagiert wird.
3. Die Vorhersagen deiner Reaktion auf bestimmte Beiträge, auf Grundlagen deines Nutzungsverhalten und vergangener Interaktionen, sowie den Interessen, die deinem Profil zugeordnet werden.

Neben der Verweildauer und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung sind vor allem Aktionen wichtig. Einige der wichtigsten Aktionen, die sich positiv auf den Facebook-Algorithmus auswirken, sind:

1. Kommentare: je mehr Kommentare unter deinem Beitrag stehen, desto besser rankt er.
2. Antworten auf Kommentare: Wenn ein Kommentar die Diskussion zwischen mehreren NutzerInnen auslöst, ist das ein positives Signal für Facebook.
3. Shares: Wird dein Beitrag geteilt, ist das viel wert, wird es sogar per Messenger an Freunde und Bekannte gesendet, ist das noch besser.
4. Reaktionen: Herz, Lachen, Trauer und Wut haben einen höheren Stellenwert als ein normaler Like.
5. Aufmerksamkeit: Je länger die Augen auf einem Posting verweilen, desto relevanter wird dieses Posting eingestuft und entsprechend mehr Usern angezeigt.

Doch wie setzt man das am besten um? Hier kommen 6 Tipps, wie du mit deinem Post an der Spitze vom Feed landest:

  1. Sorge für Gesprächsstoff
    Teile Inhalte und Meinungen, die Gespräche fördern. Stelle Fragen oder schreibe über aktuelle Themen.
  2. Qualität statt Quantität
    Produziere hochwertigen und visuell ansprechenden Content. Eine Regelmäßigkeit ist wichtig, aber nur etwas zu posten, damit etwas gepostet ist, entspricht keiner Best Practice Social Media Strategie. Ein Beitrag sollte immer Mehrwert bieten, informieren oder unterhalten.
  3. Richte deinen Content richtig auf deine Zielgruppe aus
    Um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt, solltest du deinen Content regelmäßig mithilfe der Facebook Insights analysieren und auswerten.
  4. Fördere und moderiere den Austausch in den Kommentaren
    Genau darauf, auf den Austausch zwischen den UserInnen, zielt der Algorithmus ab. Gehe deswegen auf Fragen und Diskussionen der User unter deinen Beiträgen ein und monitore sie.
  5. Rufe zu Interaktion auf, aber unaufdringlich
    Verpacke deinen Beitrag vielleicht einfach als Umfrage oder Spiel, indem du anhand von Reaktionen oder Kommentaren abstimmen oder Meinungen teilen lässt. Aber nur, wenn das auch zu deinem restlichen Content passt.
  6.  Schalte Werbeanzeigen
    Auf keinem anderen Netzwerk werden so viele gesponserte Beiträge veröffentlicht wie auf Facebook. Daher ist es schwierig, organisch überhaupt eine nennenswerte Reichweite aufzubauen. Für Unternehmen und Marken ist es deshalb quasi unumgänglich, Werbeanzeigen zu schalten.

Du möchtest weitere Tipps zur Erfolgreichen Positionierung deines Unternehmens auf Facebook oder auch anderen Social Media Plattformen? Oder du sucht Unterstützung bei der Content Erstellung oder dem Community Management? Melde dich bei uns für ein unverbindliches Gespräch, denn wir greifen auf langjährige Erfahrungen zurück und beraten dich und dein Unternehmen gern!