030 - 403 6654 30
Menü
Social Media Marketing Community Management Content Marketing Social Media Beratung

AIDA - Glossar der Agentur famefact

Abbildung Titelbild AIDA

Kleine Erklärung zum AIDA-Modell

Das AIDA-Modell ist ein Modell, um die Werbewirksamkeit darzustellen. Der Begriff hat nichts mit dem bekannten Kreuzfahrtschiff zu tun, sondern es handelt sich dabei um ein sogenanntes Akronym. Akronyme sind Abkürzungen durch den Initialen Buchstaben mit dem Resultat einer “sprechbaren Neuwortschöpfung.” Die NASA, EDEKA und eben AIDA sind Akronyme.

 

Das AIDA-Modell umfasst vier Phasen:

  • Es gibt eine Phase 1 der “Attention” also Aufmerksamkeit für etwas.
  • Eine zweite Phase für “Interest”, das Produkt bzw. die Marke muss das Interesse des Konsumenten gewinnen.
  • In Phase 3 weckt man ein “Desire”, also ein Verlangen wird produziert.
  • Die letzte Phase ist die “Action”, also der Kauf o.ä.
Das Modell wurde bereits im vorletzten Jahrhundert von Elmo Lewis beschrieben. Es hält sich bis heute, es gibt jedoch inzwischen Erweiterungen und eine ganze Menge Kritik. Die Kritik bezieht sich zumeist auf das einfach gehaltene Reiz-Reaktions-Schema, was viele Schritte einer psychologischen Entscheidungsfindung beim Menschen ignoriert. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass alle Schritte in einer zeitlichen Abfolge hintereinander stehen. Diese Annahme vernachlässigt ebenso viele details der mehrdimensionalen Abläufe im Gehirn eines Menschen bei der Entscheidungsfindung.
Wir denken, dass das Grundprinzip jedem Marketer klar sein muss, um die fehlenden Elemente zu erkennen und die inzwischen existierenden Erweiterungen zu verstehen. Die Erweiterungen sind bekannt unter dem Namen AIDAS- bzw. AIDCAS. Ferner gibt es inzwischen die DAGMAR-Formel.
Wichtig ist immer zu bedenken, dass ein Modell nie die komplexe Wirklichkeit abbilden können wird oder ein pauschal anwendbares Tool sein wird, um Umsätze in astronomische Bereiche voranzutreiben. Aber Modell helfen uns Menschen komplexe Zusammenhänge zusammenzufassen und über einzelne Teile von Modellen sprechen zu können. Je mehr Daten Wissenschaftler, Psychologen und Werber in den nächsten Jahren sammeln, desto größer wird das Verstehen der tatsächlichen Abläufe im Gehirn. Je mehr wir darüber diskutieren, desto mehr Erkenntnisgewinn wird es geben.

 

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen